30.10.26
5 Mythen über Nahrungsergänzungsmittel, die du nicht länger glauben solltest
Brauchen wirklich nur Menschen, die regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, zusätzliches Protein? Ist Kreatin ausschließlich etwas für Bodybuilder? Und bedeutet eine höhere Vitaminzufuhr automatisch auch mehr Vorteile für deine Gesundheit?
Die Antworten sind oft einfacher, als du vielleicht denkst.
Passend zu Halloween nehmen wir fünf weitverbreitete Mythen über Nahrungsergänzungsmittel genauer unter die Lupe und zeigen dir, was tatsächlich dahintersteckt.
Keine Gruselgeschichten. Keine unrealistischen Versprechen. Sondern hilfreiche Fakten, mit denen du bewusstere Entscheidungen treffen kannst.
MYTHOS #1: Protein brauchen nur Menschen, die ins Fitnessstudio gehen
FAKT: Protein ist für jeden Menschen wichtig – unabhängig davon, wie sportlich aktiv du bist.
Wenn du an Protein denkst, hast du wahrscheinlich sofort Hanteln, intensive Workouts und Proteinshakes im Kopf. Dabei ist Protein längst nicht nur für Sportler oder Fitnessfans relevant.
Es gehört zu den wichtigsten Makronährstoffen, die unser Körper täglich benötigt.
Protein trägt dazu bei:
- Muskelmasse aufzubauen,
- Muskelmasse zu erhalten,
- normale Knochen zu erhalten.
Damit spielt Protein nicht nur bei sportlich aktiven Menschen eine Rolle, sondern auch bei allen, die keinem regelmäßigen Trainingsprogramm nachgehen.
Natürlich kommt Protein in zahlreichen Lebensmitteln vor, darunter Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Sojaprodukte.
Und wo kommen Proteinshakes ins Spiel?
Proteinpulver wie SPORTNAHRUNG Whey Deluxe können eine praktische Möglichkeit sein, deine tägliche Proteinzufuhr zu ergänzen – besonders dann, wenn es dir im Alltag schwerfällt, ausreichend Protein über normale Mahlzeiten aufzunehmen.
Ein Proteinshake ist aber kein Muss. Wenn du deinen Proteinbedarf bereits über eine ausgewogene Ernährung deckst, brauchst du nicht automatisch zusätzliches Proteinpulver.
Entscheidend ist vor allem, dass du über den Tag verteilt insgesamt ausreichend Protein aufnimmst.
MYTHOS #2: Kreatin ist nur etwas für Bodybuilder
FAKT: Kreatin ist nicht ausschließlich für Bodybuilding interessant. Besonders bei kurzen, intensiven Belastungen kann es sinnvoll sein.
Kreatin gehört zu den am besten untersuchten Nahrungsergänzungsmitteln im Bereich der Sporternährung. Trotzdem wird es oft ausschließlich mit schweren Gewichten und Bodybuilding in Verbindung gebracht.
Dabei ist sein Einsatzbereich deutlich vielseitiger.
Kreatin ist eine körpereigene Substanz, die vor allem in der Muskulatur gespeichert wird. Dort spielt es eine Rolle bei der Energiebereitstellung während kurzer, intensiver körperlicher Belastungen.
Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 3 g Kreatin ein.
Damit kann Kreatin auch für Erwachsene interessant sein, die beispielsweise Sprints, intensive Intervalle oder andere kurze, wiederholte Belastungen in ihr Training einbauen.
Spielt es eine Rolle, wann du Kreatin einnimmst?
Bei der Einnahme von Kreatin ist Regelmäßigkeit grundsätzlich wichtiger als der vermeintlich perfekte Einnahmezeitpunkt.
SPORTNAHRUNG Creatine Monohydrate bietet dir Kreatin in Form von Kreatin-Monohydrat – einer der am besten untersuchten Kreatinformen und einer beliebten Wahl unter sportlich aktiven Erwachsenen.
Wichtig ist allerdings, dass Kreatin kein universelles Wundermittel für jede Trainingsart ist. Seine Vorteile sollten immer im Zusammenhang mit der jeweiligen Belastungsart und Trainingsintensität betrachtet werden.
MYTHOS #3: Je mehr Protein du zu dir nimmst, desto schneller wachsen deine Muskeln
FAKT: Eine ausreichende Proteinzufuhr ist wichtig. Mehr bedeutet aber nicht automatisch bessere Ergebnisse.
Wenn Protein zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse beiträgt, klingt es zunächst logisch, dass größere Mengen auch automatisch zu mehr Muskelwachstum führen.
Ganz so einfach funktioniert unser Körper allerdings nicht.
Protein ist zwar ein wichtiger Bestandteil einer auf Muskelaufbau ausgerichteten Ernährung, aber eben nur ein Teil des Gesamtbildes.
Auch deine gesamte Energiezufuhr, die Zusammensetzung deiner Mahlzeiten, deine Ernährungsgewohnheiten und die Art deines Trainings spielen eine Rolle.
Wenn dein Ziel Muskelaufbau ist, kommt es neben einer passenden Ernährung besonders auf regelmäßiges Krafttraining an.
Deckst du deinen täglichen Proteinbedarf bereits ausreichend, führt eine zusätzliche Erhöhung der Proteinzufuhr nicht automatisch zu mehr Muskelwachstum.
Wie viel Protein brauchst du also wirklich?
Statt möglichst große Mengen anzustreben, solltest du dich an deinem tatsächlichen Bedarf orientieren.
Dieser hängt unter anderem von deinem Körpergewicht, deinem Alter, deinem Aktivitätslevel und deiner gesamten Ernährung ab.
Eine gute Grundlage sind ausgewogene Mahlzeiten mit unterschiedlichen Proteinquellen.
Proteinshakes, Proteinriegel und andere proteinreiche Lebensmittel können praktische Ergänzungen sein. Wichtig ist aber, dass sie sinnvoll in deine tägliche Ernährung passen.
Merke: Bei der Ernährung geht es nicht darum, möglichst viel von einem Nährstoff aufzunehmen, sondern die richtige Menge für deine individuellen Bedürfnisse zu finden.
MYTHOS #4: Auf ausreichend Flüssigkeit musst du nur im Sommer achten
FAKT: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist das ganze Jahr über wichtig – auch bei kühleren Temperaturen.
Im Sommer erinnern uns Hitze, Schwitzen und Durst ganz automatisch daran, regelmäßig zu trinken. Sobald der Herbst beginnt und die Temperaturen sinken, gerät das Thema Flüssigkeitszufuhr aber schnell in den Hintergrund.
Dabei braucht dein Körper nicht plötzlich weniger Aufmerksamkeit, nur weil es draußen kälter wird.
Wasser ist das ganze Jahr über wichtig. Es trägt zur Aufrechterhaltung normaler körperlicher und kognitiver Funktionen sowie zur normalen Regulierung der Körpertemperatur bei.
Auch in der kalten Jahreszeit verlieren wir täglich Flüssigkeit – unter anderem durch die Atmung, das Schwitzen und normale körperliche Ausscheidungsprozesse.
Beim Sport kann dieser Flüssigkeitsverlust zusätzlich steigen, ganz unabhängig davon, ob du drinnen oder draußen trainierst.
Reicht Wasser immer aus?
Für den Alltag und kürzere Trainingseinheiten ist Wasser in der Regel eine gute Wahl.
Bei längeren oder intensiveren sportlichen Aktivitäten, insbesondere wenn du stark schwitzt, kann es sinnvoll sein, auch auf Elektrolyte wie Natrium zu achten.
Wie viel Flüssigkeit und welche Mengen an Elektrolyten du benötigst, hängt unter anderem von der Trainingsdauer, der Intensität, den äußeren Bedingungen und deinem individuellen Schweißverlust ab.
Elektrolythaltige Produkte wie Battery Complete Hydration können eine praktische Möglichkeit sein, ein entsprechendes Getränk zuzubereiten. Achte dabei auf die Zusammensetzung des Produkts und deinen persönlichen Bedarf.
Unser Tipp: Stell dir beim Arbeiten, unterwegs oder beim Training eine Trinkflasche in Reichweite. Regelmäßiges Trinken ist eine einfache Gewohnheit, die sich zu jeder Jahreszeit lohnt.
MYTHOS #5: Mehr Vitamine und Mineralstoffe bedeuten automatisch bessere Gesundheit
FAKT: Entscheidend ist eine bedarfsgerechte Versorgung – nicht eine möglichst hohe Dosierung.
Vitamine und Mineralstoffe sind essenzielle Mikronährstoffe, die an zahlreichen wichtigen Prozessen in unserem Körper beteiligt sind.
Vitamin C trägt beispielsweise zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Vitamin D trägt zur normalen Funktion des Immunsystems sowie zur Erhaltung normaler Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei.
Das bedeutet allerdings nicht, dass höhere Dosierungen automatisch zusätzliche Vorteile bringen.
Eine übermäßige Aufnahme bestimmter Vitamine und Mineralstoffe kann sogar unerwünschte Auswirkungen haben.
Wichtig ist außerdem, dass du einzelne Nährstoffe möglicherweise bereits aus mehreren Quellen aufnimmst – etwa über deine normale Ernährung, angereicherte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel.
Wenn du mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig verwendest, können sich die enthaltenen Mengen bestimmter Vitamine und Mineralstoffe summieren.
Sind Vitaminpräparate also überhaupt sinnvoll?
Sie können eine sinnvolle Ergänzung deiner Ernährung sein, wenn ein entsprechender Bedarf besteht.
Wie viel du von bestimmten Nährstoffen benötigst, hängt unter anderem von deinem Alter, deinen Ernährungsgewohnheiten, deiner Lebensphase und individuellen Umständen ab.
Vitamin D ist beispielsweise besonders in den Herbst- und Wintermonaten ein häufiges Thema, da die Sonneneinstrahlung in dieser Zeit geringer ausfällt.
Produkte wie Battery Complete Vit&Min, die verschiedene Vitamine und Mineralstoffe kombinieren, können eine praktische Möglichkeit sein, deine tägliche Ernährung zu ergänzen. Wichtig ist dabei, dass du deine gesamte Nährstoffzufuhr berücksichtigst, auf die Zusammensetzung des Produkts achtest und die empfohlene Tagesdosis einhältst.
Bevor du ein Vitamin- oder Mineralstoffpräparat in deinen Alltag integrierst, lohnt es sich daher, deine Ernährung genauer anzusehen, die Nährstoffmengen im jeweiligen Produkt zu überprüfen und die empfohlene Tagesdosis einzuhalten.
Bei gesundheitlichen Besonderheiten oder einem vermuteten Nährstoffmangel solltest du dich von einer qualifizierten medizinischen Fachperson beraten lassen.
Merke: Bei Nahrungsergänzungsmitteln geht es nicht darum, möglichst hoch zu dosieren. Entscheidend ist eine bewusste Auswahl, die zu deinem tatsächlichen Bedarf passt.
Wie findest du die richtigen Nahrungsergänzungsmittel für dich?
Wenn du Mythen und übertriebene Versprechen einmal beiseitelässt, wird die Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln gleich deutlich einfacher.
Bevor du ein neues Produkt in deine Routine aufnimmst, stell dir am besten diese fünf Fragen:
- Was möchte ich damit erreichen? Überlege dir, welche Bedürfnisse du hast und ob das Produkt dafür geeignet ist.
- Brauche ich es wirklich? Schau dir zuerst deine aktuelle Ernährung und deinen Lebensstil an.
- Was steckt drin? Achte auf die Inhaltsstoffe, ihre Mengen und die empfohlene Tagesdosis.
- Sind die versprochenen Wirkungen nachvollziehbar? Verlass dich auf verlässliche Informationen statt auf unrealistische Werbeversprechen.
- Passt das Produkt in meinen Alltag? Entscheide dich für Produkte, die zu deinen Bedürfnissen passen, und verwende sie entsprechend den Anwendungshinweisen.
Nahrungsergänzungsmittel sind keine Abkürzung und können eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung oder ausreichend Schlaf nicht ersetzen.
Sie können aber eine praktische Ergänzung sein, wenn sie sinnvoll und bedarfsgerecht eingesetzt werden.
Weniger Mythen, mehr Fakten!
Nahrungsergänzungsmittel sind keine Zaubertränke. Gleichzeitig gibt es keinen Grund, sie als etwas Geheimnisvolles zu betrachten.
Protein ist nicht nur für Sportler wichtig. Kreatin ist nicht ausschließlich für Bodybuilder interessant. Ausreichend Flüssigkeit ist auch außerhalb der Sommermonate wichtig, und eine höhere Nährstoffzufuhr bringt nicht automatisch mehr Vorteile.
Was wirklich zählt, ist, dass du deine individuellen Bedürfnisse kennst und weißt, was in den Produkten steckt, die du verwendest.
Verlässliche Informationen sind schließlich mehr wert als spektakuläre Versprechen.
Und wenn es um Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel geht, gilt eine einfache Regel: