23.10.26

Training nach der Arbeit, wenn es draußen schon dunkel ist: So bleibst du energiegeladen und hältst deine Routine bei

Wenn die Tage kürzer werden und es schon am späten Nachmittag dunkel wird, kann der Weg ins Fitnessstudio zur Herausforderung werden. Nach acht Stunden Arbeit, zahlreichen Verpflichtungen und dem Heimweg klingt ein gemütlicher Abend auf der Couch oft deutlich verlockender als eine Trainingseinheit.

Während du im Sommer vielleicht problemlos Zeit für eine abendliche Laufrunde, einen Besuch im Fitnessstudio oder eine Radtour gefunden hast, fehlt dir im Herbst und Winter dafür möglicherweise einfach die Energie.

Doch kürzere Tage bedeuten nicht, dass auch deine Trainingsroutine eine Pause einlegen muss. Mit ein paar Anpassungen im Tagesablauf, einer ausgewogenen Ernährung und realistischen Erwartungen kannst du auch in der dunklen Jahreszeit aktiv bleiben.

1. Warum fällt das Training nach der Arbeit im Herbst und Winter schwerer?

Hast du dich schon einmal gefragt, warum du im Sommer um 18 Uhr noch voller Tatendrang bist, während du im Winter um dieselbe Uhrzeit am liebsten einfach nur den Tag ausklingen lassen möchtest?

Ein Grund dafür ist die geringere Menge an natürlichem Tageslicht. Licht spielt eine wichtige Rolle für unseren zirkadianen Rhythmus, also unsere innere Uhr, die unter anderem unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert.

Wenn die Tage kürzer werden, können Veränderungen bei der Tageslichtexposition bei manchen Menschen die Müdigkeit, Stimmung und Wachheit im Tagesverlauf beeinflussen.

Dazu kommen stundenlanges Sitzen, berufliche Verpflichtungen, unregelmäßige Mahlzeiten und zu wenig Schlaf. Kein Wunder also, dass die Motivation für das abendliche Training manchmal nachlässt.

Dabei ist es wichtig, zwischen zwei Dingen zu unterscheiden: fehlender Motivation und tatsächlicher körperlicher Erschöpfung.

Wenn du einfach keine Lust hast, kann dir etwas Bewegung dabei helfen, nach einem langen Arbeitstag auf andere Gedanken zu kommen. Bist du hingegen wirklich erschöpft, hast schlecht geschlafen oder fühlst dich nicht fit, kann ein leichteres Training oder ein Ruhetag die bessere Entscheidung sein.

Es geht nicht darum, um jeden Preis zu trainieren. Viel wichtiger ist es, eine Routine zu entwickeln, die du langfristig beibehalten kannst.

2. Das Schwierigste am Training ist oft, überhaupt loszugehen

Du kommst von der Arbeit nach Hause, stellst deine Tasche ab, setzt dich auf die Couch und nimmst dir vor, in einer halben Stunde ins Fitnessstudio zu gehen.

Aus einer halben Stunde wird eine ganze Stunde. Plötzlich ist es schon spät, die Motivation ist weg und das Training wird auf morgen verschoben.

Kommt dir bekannt vor?

Eine der wirksamsten Möglichkeiten, das zu vermeiden, ist, möglichst wenige Entscheidungen zwischen dem Feierabend und dem Trainingsbeginn treffen zu müssen.

Was kannst du konkret tun?

  • Pack deine Sporttasche schon am Vorabend.
  • Fahr nach Möglichkeit direkt von der Arbeit ins Fitnessstudio.
  • Trag deine Trainingseinheiten wie andere wichtige Termine in deinen Kalender ein.
  • Such dir ein Fitnessstudio oder einen Trainingsort, der auf deinem Heimweg liegt.
  • Überleg dir schon im Voraus, was du trainieren möchtest.

Wenn alles vorbereitet ist, musst du nicht jedes Mal neu überlegen, ob du heute trainieren gehst oder nicht.

Auch eine einfache Regel kann helfen: Wenn du keine Motivation für ein komplettes Workout hast, nimm dir zunächst nur 15 Minuten Bewegung vor.

Vielleicht merkst du nach dem Aufwärmen, dass du doch genug Energie für dein gewohntes Training hast. Und wenn nicht, hast du trotzdem etwas Gutes für dich getan.

Regelmäßigkeit ist wichtiger als ein einzelnes perfektes Training.

3. Die Energie für dein Abendtraining beginnt schon beim Mittagessen

Wenn du regelmäßig gegen 16 oder 17 Uhr ein Energietief hast, lohnt es sich, einen Blick auf deine Ernährung während des Tages zu werfen.

Mahlzeiten auszulassen, insgesamt zu wenig zu essen oder nach dem Mittagessen mehrere Stunden nichts mehr zu sich zu nehmen, kann es schwieriger machen, am späten Nachmittag noch motiviert ins Training zu starten.

Dein Körper braucht ausreichend Energie für körperliche Aktivität. Kohlenhydrate spielen dabei als eine der wichtigsten Energiequellen eine bedeutende Rolle.

Achte deshalb darauf, über den Tag verteilt ausgewogene Mahlzeiten zu essen, die auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Was solltest du vor dem Training nach der Arbeit essen?

Wenn du beispielsweise um 12 Uhr zu Mittag isst und um 18 Uhr trainieren möchtest, kann ein kleiner Snack am Nachmittag sinnvoll sein.

Etwa 1–2 Stunden vor dem Training eignen sich zum Beispiel:

  • eine Banane mit Joghurt,
  • Haferflocken mit Milch oder Joghurt,
  • Vollkorntoast mit Hüttenkäse,
  • Obst und ein kleiner proteinreicher Snack.

Wenn bis zum Trainingsbeginn weniger Zeit bleibt, greif am besten zu etwas leicht Verdaulichem. Entscheidend ist, was du persönlich gut verträgst.

Vermeide außerdem sehr große Mahlzeiten direkt vor dem Training, da sie beim Sport zu einem unangenehmen Völlegefühl führen können.

Praktische Snacks aus dem Atombody Sortiment können dir die Planung erleichtern. Du kannst sie unkompliziert ins Büro mitnehmen oder in deiner Sporttasche verstauen.

4. Vergiss nicht aufs Trinken – auch wenn es draußen kalt ist

Im Sommer erinnern uns hohe Temperaturen schnell daran, ausreichend zu trinken. Im Herbst und Winter gerät die Flüssigkeitszufuhr dagegen leicht in Vergessenheit.

Auch wenn du bei niedrigeren Temperaturen möglicherweise weniger schwitzt, verliert dein Körper weiterhin Flüssigkeit durch die Atmung, das Schwitzen und andere natürliche Körperprozesse.

Wie viel Flüssigkeit du brauchst, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter deine körperliche Aktivität, die Raumtemperatur, die Trainingsdauer und deine individuellen Voraussetzungen.

Für die meisten gewöhnlichen Trainingseinheiten von etwa einer Stunde ist Wasser in der Regel völlig ausreichend.

Bei längeren oder intensiveren Workouts, vor allem wenn du stark schwitzt, können auch Getränke mit Elektrolyten eine sinnvolle Ergänzung sein.

Eine Möglichkeit aus dem Atombody Sortiment ist Battery Complete Hydration. Das Produkt enthält Elektrolyte sowie ausgewählte Vitamine und Mineralstoffe, darunter Magnesium. Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Eine einfache, aber hilfreiche Gewohnheit: Stell dir eine Trinkflasche auf den Schreibtisch und nimm sie anschließend auch zum Training mit.

5. Für dein Abendtraining brauchst du nicht immer einen zusätzlichen Koffein-Kick

Wenn nach der Arbeit die Energie nachlässt, erscheint ein weiterer Kaffee oder ein Pre-Workout-Booster oft als naheliegende Lösung.

Koffein kann die Wachheit kurzfristig erhöhen. Gerade beim Training am Abend solltest du jedoch auch seine Auswirkungen auf deinen Schlaf berücksichtigen.

Die Wirkung kann mehrere Stunden anhalten, wobei die Empfindlichkeit gegenüber Koffein von Person zu Person unterschiedlich ist. Wenn du am späten Nachmittag oder Abend trainierst, kann Koffein das Einschlafen erschweren oder deine Schlafqualität beeinträchtigen.

Dadurch kann ein unangenehmer Kreislauf entstehen: Du schläfst schlechter, bist am nächsten Tag müder und brauchst erneut einen zusätzlichen Energieschub fürs Training.

Bevor du also jedes Mal zu Koffein greifst, überprüf zunächst, ob du tagsüber ausreichend gegessen, genug getrunken und gut geschlafen hast.

Wenn du Pre-Workout-Produkte verwendest, achte immer auf die Inhaltsstoffe und den Koffeingehalt. Für spätere Trainingseinheiten kannst du auch eine Variante ohne Stimulanzien wählen, beispielsweise Battery Stim-Free Pump. Beachte dabei immer die empfohlene Verzehrempfehlung.

Langfristig ist guter Schlaf wichtiger als jeder Pre-Workout-Drink.

6. Pass dein Training an dein Energielevel an – nicht umgekehrt

Ein häufiger Fehler beim Aufbau einer regelmäßigen Trainingsroutine ist die Vorstellung, dass jede Trainingseinheit gleich intensiv sein muss.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag, einer schlechten Nacht oder einer stressigen Woche bist du vielleicht einfach nicht bereit für dein härtestes Workout.

Und das ist völlig in Ordnung.

Anstatt das Training komplett ausfallen zu lassen, kannst du die Intensität oder Dauer entsprechend anpassen.

Zum Beispiel:

So fühlst du dich

Passende Aktivität

Du hast viel Energie

Dein gewohntes Krafttraining oder ein intensiveres Workout

Du bist etwas müde

Ein kürzeres Training mit weniger Sätzen

Dir fehlt die Motivation

20–30 Minuten Spazierengehen oder leichte Bewegung

Du bist völlig erschöpft

Ruhe und Regeneration

Auch ein 30-minütiges Training kann effektiv sein, wenn es gut geplant ist.

Wenn du weißt, dass du unter der Woche häufig müde bist, kannst du anspruchsvollere Einheiten auf Tage legen, an denen du mehr Zeit und Energie hast, beispielsweise aufs Wochenende.

Ein guter Trainingsplan sollte zu deinem Leben passen – und nicht verlangen, dass du dein ganzes Leben nach dem Training ausrichtest.

7. Unterstütze deine Regeneration mit der richtigen Ernährung nach dem Training

Wenn du nach der Arbeit trainierst, kann es durchaus vorkommen, dass du erst gegen 20 oder 21 Uhr nach Hause kommst.

Dann ist die Versuchung groß, das Abendessen auszulassen oder schnell irgendetwas zu essen. Trotzdem ist es wichtig, auch nach dem Abendtraining auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr zu achten.

Proteine tragen zur Erhaltung und Zunahme von Muskelmasse bei. Deshalb ist es sinnvoll, über den Tag verteilt regelmäßig proteinreiche Lebensmittel in deine Mahlzeiten einzubauen.

Nach dem Training kannst du dir beispielsweise ein ausgewogenes Abendessen mit einer Proteinquelle, Kohlenhydraten und Gemüse zubereiten.

Geeignet sind etwa Hühnerfleisch mit Reis und Gemüse, ein Omelett mit Vollkornbrot oder eine Bowl mit Tofu und Kartoffeln.

Wenn du nach dem Training keine Zeit hast, eine Mahlzeit zuzubereiten, können auch Proteinshakes eine praktische Alternative sein.

Sportnahrung Whey Deluxe ist eine praktische Möglichkeit, deine tägliche Proteinzufuhr zu ergänzen. Die enthaltenen Proteine tragen zur Erhaltung und Zunahme von Muskelmasse bei.

Wichtig ist jedoch: Ein Proteinshake ist kein Muss für die Regeneration. Wenn du deinen Proteinbedarf bereits über deine normale Ernährung deckst, brauchst du nicht unbedingt ein zusätzliches Produkt.

Neben der Ernährung spielt auch Erholung eine wichtige Rolle. Wenn du erst spät am Abend mit dem Training fertig bist, nimm dir nach Möglichkeit etwas Zeit, um vor dem Schlafengehen zur Ruhe zu kommen.

8. Nutz das Tageslicht, wann immer es möglich ist

Wenn du den Großteil deines Tages im Büro verbringst, kann es im Herbst und Winter passieren, dass du nur auf dem Weg zur Arbeit und wieder nach Hause draußen bist.

Versuch deshalb, vor allem in der ersten Tageshälfte möglichst viel natürliches Tageslicht zu bekommen.

Ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause, ein morgendlicher Weg zu Fuß oder einfach ein paar Minuten an der frischen Luft können eine willkommene Abwechslung nach stundenlangem Sitzen sein.

Natürliches Licht ist ein wichtiges Signal für unseren zirkadianen Rhythmus. Gleichzeitig bietet dir Bewegung im Freien die Möglichkeit, etwas Abstand von Bildschirmen und dem Arbeitsalltag zu gewinnen.

Wenn es dein Tagesablauf erlaubt, kannst du einen Teil deiner sportlichen Aktivitäten auf die helleren Stunden verlegen. Am Wochenende bieten sich die Vormittage für längere Spaziergänge, Laufrunden, Wanderungen oder Radtouren an.

Wenn du dich fürs Laufen oder Spazierengehen im Dunkeln entscheidest, achte darauf, gut sichtbar zu sein. Trag reflektierende Kleidung und wähle sichere, gut beleuchtete Strecken.

9. Entwickle eine Routine, die du bis zum Frühling beibehalten kannst

Der größte Vorteil von regelmäßigem Training liegt nicht darin, jeden Tag unendlich viel Motivation aufzubringen.

Viel wichtiger ist es, ein System zu schaffen, durch das Bewegung zu einem selbstverständlichen Teil deiner Woche wird.

Wenn es dir schwerfällt, nach der Arbeit ins Training zu gehen, fang mit kleinen Veränderungen an.

Statt gleich fünf Trainingseinheiten pro Woche einzuplanen, setz dir zunächst drei als Ziel. Wähle Tage, an denen du weniger andere Verpflichtungen hast, und erstelle einen einfachen Plan.

Beispiel für eine Trainingswoche im Herbst und Winter

Tag

Aktivität

Montag

Krafttraining (45–60 Minuten)

Dienstag

Spaziergang oder leichte Bewegung (20–30 Minuten)

Mittwoch

Krafttraining (45–60 Minuten)

Donnerstag

Ruhetag oder Mobilitätsübungen

Freitag

Training nach Wahl (30–45 Minuten)

Wochenende

Bewegung im Freien und Regeneration

So ein Wochenplan ermöglicht dir eine gute Kombination aus Krafttraining, leichter Bewegung und Erholung. Natürlich solltest du ihn an dein Fitnesslevel, deine Ziele und deinen Alltag anpassen.

Vergiss nicht, dass auch Spaziergänge, der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad und andere alltägliche Aktivitäten zu deiner gesamten körperlichen Aktivität beitragen.

10. Motivation kommt und geht – Gewohnheiten bleiben

Manche Tage fallen dir einfach leichter als andere.

An manchen Tagen kannst du es kaum erwarten, Feierabend zu machen und ins Fitnessstudio zu gehen. An anderen brauchst du vielleicht ein bisschen mehr Überwindung, um überhaupt deine Sportschuhe anzuziehen.

Wichtig ist, dass du nicht gleich deine gesamte Routine aufgibst, nur weil du einmal ein Training ausgelassen hast.

Wenn es heute nicht klappt, mach einfach morgen oder beim nächsten geplanten Training weiter.

Beim Sport geht es nicht darum, perfekt zu sein. Vielmehr ist regelmäßige Bewegung eine langfristige Investition in deine körperliche Fitness, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Und nur weil es draußen um 17 Uhr bereits dunkel ist, muss dein Tag noch lange nicht vorbei sein.

Fazit: Kürzere Tage müssen nicht weniger Bewegung bedeuten

Es ist völlig verständlich, dass sich deine Trainingsmotivation im Herbst und Winter anders anfühlt als im Sommer. Gerade in dieser Zeit zeigt sich aber, wie wertvoll eine Routine ist, die nicht ausschließlich von deiner Motivation abhängt.

Mit regelmäßigen Mahlzeiten, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, einer durchdachten Trainingsplanung und gutem Schlaf kannst du die richtigen Voraussetzungen schaffen, um auch in den kälteren Monaten körperlich aktiv zu bleiben.

Nicht jedes Training muss lang, intensiv oder perfekt sein. Entscheidend ist, dass du eine Form der Bewegung findest, die dir Spaß macht und sich gut in deinen Alltag integrieren lässt.

Nur weil es draußen dunkel ist, muss dein Fortschritt noch lange nicht stillstehen.